Häuser mit Solaranlagen bauen

Veröffentlicht von: Maximilian  :  Kategorie: Sonnenenergie

Solardach © PANORAMO - Fotolia.com

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Effektives Bauen und dadurch Heizkosten sparen, dieses Thema erlangt immer mehr an zentraler Bedeutung für jeglichen zukunftsträchtigen Hausbau. Werden ein paar grundlegende Regeln schon beim Planen eines Hauses eingehalten, kann mithilfe der Sonne ohne großen technischen Aufwand eine günstige Energiequelle nutzen.

Finanzieller Freiraum, das heißt vor allem zinsgünstige Kredite, ist für derartige Bauvorhaben natürlich von zentraler Bedeutung. Denn schon im Grundriss müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die es erlauben, die Sonne als zusätzliche Energiequelle zu nutzen, aber auch Handlungsfreiheit und den finanziellen Spielraum zum Teil beeinträchtigen. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn besonders hoher Energiebedarf besteht und die Sonne stets nur kurzzeitig in flachem Winkel scheint, kann die Bausubstanz zur sanften Energiegewinnung genutzt werden. Die Rede ist von einer “passiven Solarnutzung”, so fern keine zusätzliche Energie aufgewendet zu werden braucht.

So sollte das Gebäude zur Sonne hin und weg vom Wind gerichtet sein. Das Haus muss natürlich eine gute Dämmung erhalten und die Gebäudemassen so zu nutzen sein, dass sie zeitweilig als Energiespeicher dienen können. Eingebaute Fenster sollten außerdem als Sonnenfallen konstruiert werden und Heizungen mögliche Energiegewinne berücksichtigen können. Auch die Fenstergröße richtet sich hier nach der jeweiligen Ausrichtung, da auf der südlichen Seite durch große Glasflächen viel Wärme eingeholt werden kann, während kleine Fenster zur Nordseite hin vor großem Wärmeverlust schützen. Auf dieser Seite lassen sich auch Anbauten als Klimapuffer anbringen.

Heute werden schon moderne Hochleistungsfenster hergestellt, die sich für äußerste Niedrigenergiehäuser eignen und sogar mehr Energie gewinnen, als sie verlieren. Jedoch müssen die Rahmen dieser Fenster komplex konstruiert werden, weshalb es sich stets lohnt, einen Experten zu Rate zu ziehen. Auch um das effektive Bauen mit dem Bebauungsplan vereinen zu können, ist eine Absprache mit Architekten und den zuständigen Behörden ratsam.

Schleswig Holstein und alternative Energien

Veröffentlicht von: Rainer  :  Kategorie: Erneuerbare Energien

Alternative Energien © visdia - Fotolia.com

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Schleswig-Holsteins Landesregierung setzt auf regenerative Energien. Bis 2020 soll der gesamte Energiebedarf des Bundeslandes aus Windenergie gewonnen werden

Dabei soll die zu Verfügung stehende Fläche, die mit Windparks bestückt werden soll, um mindestens 1,5 Prozent ausgeweitet werden. Daraus ergäbe sich eine Gesamtnutzungsfläche von bis zu 11.000 Hektar. Die Umstellung von atomarer Energiegewinnung auf Windkraft erscheint zunächst als eine nachhaltige, gut durchdachte Idee der Landespolitik, doch nicht alle Bürgerinnen und Bürger sind mit diesem Konzept einverstanden.

Wütende Bürger machen ihrem Unmut über die Pläne der Landesregierung in zahlreichen Bürgerinitiativen Luft. Dieses Form der bürgerlichen Partizipation hat bei Kommunalpolitikern Gehör gefunden und so finden quer durch Schleswig-Holstein angeregte Diskussionen über den Bau von neuen Windparks statt.

Die Argumente gegen die Bauvorhaben, die meist von Anwohnern, die in der nähe eines solchen Windparks wohnen, vorgebracht werden beziehen sich zunächst auf die Höhe der Windanlagen. In Neu-Sophienhof im Kreis Plön soll eines der Windräder auf eine Höhe von 150 Metern (Was der Höhe des Kölner Doms entspräche) augestockt werden.

Dabei geht es den Anwohnern nicht nur um eine eventuelle Verschandelung der Landschaft, sie fürchten viel mehr, dass ihre Immobilien unmittelbar an Wert verlieren. Manche der Verbände fordern deshalb eine generelle Entschädigung für Anwohner von Windparks. Das Schleswig-Holsteinsche Innenministerium sieht für eine solche Entschädigung aber keine rechtliche Grundlage.

Auch die Stadt Lübeck steckt mitten in einer Windmühlen-Debatte. Denn geht es nach den Stadtplanern, so soll im Norden der Stadt ein kommunaler Windpark errichtet werden, der im schlimmsten Falle sogar den UNESCO-Welkulturerbestatus der Stadt gefährden könnte. Ein solcher Windpark könnte nämlich die freie Sicht auf die Sieben-Türme-Silhouette der Altstadt einschränken, die von der UNESCO aber vorgeschrieben wurde.