Strompreisanstieg und dann? Altmaier warnt vor Konsequenzen

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In Deutschland bereitet die Energiewende, die vorsieht, Strom zukünftig nur aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, weiterhin Kopfschmerzen. Die Bundesregierung und allen voran Umweltminister Peter Altmaier äußern nun auch öffentlich Bedenken über soziale Probleme, die aus der Energiewende hervor gehen könnten. Vor allem Preiserhöhungen sind ein Punkt, den es zu vermeiden gilt. Strom sollte für Verbraucher und Industrie weiterhin gut bezahlbar sein, das gilt in der Regierung als Priorität. Dafür will sich der Minister nun mit Verbraucherschützern und Vertretern von Sozialverbänden treffen. Denn grüner Strom darf nicht nur für diejenigen interessant sein, die ihn sich ohne Probleme leisten können. Auch Einkommensschwache Familien und Bürger sollten nicht durch Mehrkosten belastet werden.
Altmaier, der Norbert Röttgen als Umweltminister abgelöst hatte, zweifelt außerdem daran, alle Ziele der Energiewende problemlos einhalten zu können. Zum Beispiel bestehen große Zweifel, ob es möglich ist, den Stromverbrauch bis zum Jahr 2020 um 10 Prozent zu senken. Auch die angestrebte Anzahl an Elektroautos kann möglicherweise nicht erreicht werden. Weiterhin war vorgesehen die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, doch auch dieses Ziel ist nun in Gefahr. Denn ohne strikte Klimaschutzmaßnahmen kann auch die Erderwärmung nicht reduziert oder sogar gestoppt werden. 2010 war dieses Ziel bereits von der UN beschlossen worden. Denn nur wenn die Erderwärmung nicht noch stärker ansteigt, bleiben die Konsequenzen des Klimawandels überschaubar. Um in Deutschland nun effektiver zu agieren, wird darüber nachgedacht, ein eigenständiges Energieministerium ins Leben zu rufen. Somit könnte die Arbeit zum Thema Klimaschutz effektiver gestaltet werden.