Weniger Förderung für die Solarenergie

Veröffentlicht von: Maximilian  :  Kategorie: Sonnenenergie

© C. S. Drewer - Fotolia.com

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Die Investition in alternative Energien, wie Solarenergie, galt lange als Geheimtip. Jetzt kürzt der Staat die Förderung für Solaranlagen. Satte 15 Prozent weniger dürfen Besitzer von Photovoltaik-Modulen von nun an erwarten.

In vergangenen Jahren wurde die Photovoltaikanlage als gut kalkulierbare und langfristig risikofreie Anlage angepriesen. Es sollte nicht nur Eigenverbrauch ökologischer machen, sondern versprach Investoren auch kleine Renditen.

Auf Deutschlands Dächern sind Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5200 Megawatt verbaut, was bei maximaler Sonneneinstrahlung der Energieleistung vier Atomkraftwerken entspricht.

Doch bereits 2010 ist die Solarförderung Deutschlands um neun Prozent gesunken. 2011 wird sie um 13 Prozent abgeschwächt sein.

Da es mittelerweile günstigere Anlagen, als die Photovoltaikanlagen gibt, war es vor allem von Seiten der Union zur Kritik an der Förderung gekommen.  Wer sich trotz der Einschränkungen für die Installation von Solaranlagen auf seinem Dach entscheidet, sollte sich beeilen. Anlagen die bis Ende 2011 installiert wurden, sind von den Kürzungen nicht betroffen. Die derzeitige Einspeisevergütung liegt zwischen 25 und 29 Cent/ Kilowattstunde.

In der Anschaffung sind diese Anlagen recht teuer. Besitzer solcher sollten Rücklagen für eventuell anfallende Wartungsmaßnahmen zurück legen. Die Photovoltaik ist eine sehr komplexe Technik, was den Einsatz von Fachpersonal unabdingbar macht. Hobbybastler sehen sich, auf grund dieser Komplexität überfordert.

 

Die Folgen des Klimaprogramms für Verbraucher

Veröffentlicht von: Fabian  :  Kategorie: Energiepolitik und Energiewirtschaft

Strom durch Windkraft, Foto: een_berlina_flickr

Die Bundesregierung verpflichtete sich, nicht zuletzt seit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls, zu erheblichen Maßnahmen im Klimaschutz. Damit ging ein integriertes Energie- und Klimaprogramm einher. Dieses ist eine Kombination aus ökonomischen Instrumenten, Fördermaßnahmen und einem veränderten Ordnungsrecht. Vor allem Verbraucher müssen sich nun auf neue Vorgaben einstellen. Gleichzeitig können sie jedoch von den erheblichen Einsparmöglichkeiten profitieren, welche die Maßnahmen mit sich bringen.

Vor allem, wer neu baut, muss sich mit einem ganzen Paket an Vorschriften herumschlagen. Vor allem eine verbesserte Dämmung des Hauses muss berücksichtigt werden. Zudem verpflichten sich Häuslebauer, einen Anteil ihrer benötigten Energie aus erneuerbarer Wärmeerzeugung zu beziehen. Dies kann beispielsweise durch die Ankopplung an eine Solarthermieanlage erfolgen.

Rechtliche Grundlagen für diese Forderungen hat der Staat mit der verschärften Energiesparverordnung und dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz geschaffen.

Insgesamt sind diese Maßnahmen wirtschaftlich, da die Amortisationszeiten unter der Lebenszeit der Anlagen liegen.

Wer ein Haus energetisch saniert, erhält umfangreiche Förderungen durch das CO2-Gebäudeprogramm. Wenn man sein Dach dämmen will oder vorhat, die Fenster auszutauschen, so kann man dafür einen Zuschuss oder einen günstigen Kredit beantragen. Der Staat gibt jährlich 1,4 Milliarden Euro für energetische Gebäudesanierung aus.

Auch Förderungen bei der Ausstattung mit Solaranlagen auf dem Dach des Hauses, des Schuppens oder im Garten kann man beantragen. Der Staat subventioniert den Bau von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen. Beispielsweise können Landbesitzer auch eine Windkraftanlage auf einem ihrer Felder aufstellen. Dies ist eine große Investition, die sich jedoch auf lange Sicht lohnt, da man den überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeisen kann und daran verdient. Auch der Bau der Anlage wird staatlich unterstützt.

Auch, wenn man baut, sollte man die Ausrichtung des Hausdaches überdenken. Möglicherweise möchte man nach ein bis zwei Jahren eine Solaranlage auf dem Dach installieren lassen. Dies ist jedoch nur bei einer Nord-West-Ausrichtung des Daches zu empfehlen.