Finanzierung von Energiewende durch Bankensituation bedroht
Alternative Energien © VRD - Fotolia.com
Im Zuge der Eurokrise finden sich immer weniger Banken dazu bereit, alternative Energiesysteme zu finanzieren. Das was die Bundesregierung so gerne sehen würde, dass Windrad und Co. zur Energiequelle der Zukunft avancierten, scheint vor einem Finanzierungs-Aus. Einzig die sozialen Förderbanken wie die KfW oder die Europäische Investitionsbank unterstützen die Energiewende. Herkömmliche Banken machen aus Sicherheitsgründen einen Rückzieher. Zu unsicher sei der Umgang mit diesen Energieerzeugern, da man Wartungskosten und Wartungsaufwand nicht genau ansehen könne. So gilt der Offshore-Windmarkt ein Paradebeispiel dafür, dass dieses Terrain ein für die Banken unbekanntes ist, von welchem man lieber absieht.
Dabei hatte man sich vor allem in den ersten Reihen der Bundesregierung hochfliegende Ziele gesteckt. Da ist der Frust natürlich groß, jetzt gerade auf dem so wichtigen Finanzierungsmarkt keine Abnehmer und Unterstützer dieser hochtrabenden Ideen zu finden. Selbst vor Gaskraftwerken schrecken die Banken zurück. Bereits realisierte Projekte beweisen, dass die Erträge nicht richtig kalkuliert wurden und bieten ein Negativbeispiel für das misslingen einer Investition in diesem Bereich. Zudem sind die Umsetzungen solcher Pläne immer mit hohem Aufwand vor allem auch in zeitlicher Hinsicht verbunden. Das kann man sich heute, in Tagen der Krise einfach nicht erlauben. Wieder einmal steht die Moral hinten an, wenn es ums blanke Überleben geht. Moralische Energiealternativen entpuppen sich als ein nicht vertretbarer Luxus. Die Chancen, die sich den Banken ergeben könnten, werden derzeit von der Staatsschuldenkrise massiv erschwert. Somit bleibt abzuwarten, in wie fern die anfängliche Ambition noch in irgendeiner Form umgesetzt werden kann.





