Weiterentwicklung der Windkraftanlagen

Veröffentlicht von: Rainer  :  Kategorie: Erneuerbare Energien, Windenergie

Windkraftanlage, Foto: blue ridge kitties_flickr

Seit die Bundesregierung das Kyoto-Protokoll unterzeichnet hat, verpflichtet sie sich, die Kohlendioxid-Emissionen um einen erheblichen Anteil zu senken. Um dieses Ziel zu verwirklichen, fördert sie vor allem den Bau und die Erforschung von Energieanlagen, welche mit regenerativen Energiequellen betrieben werden können. Subventionen fördern vor allem Solar- und Windkraftanlagen. Hausbesitzer haben die Möglichkeit, sich auf ihren Dächern staatlich subventionierte Solarzellen anbringen zu lassen. Den Strom, den sie nicht für ihren Eigenverbrauch benötigen, können sie dann in das öffentliche Stromnetz einspeisen und damit noch ordentlich Gewinn machen. Eine Investition, die sich also lohnt. Auch der mark für Windanlagen entwickelt sich. Die Leistung der einzelnen Anlagen wird immer höher. Auch die Höhe der Windräder nimmt zu. In Deutschland, wo der Windenergiemarkt einst führend weltweit war, nimmt diese Form der Energiegewinnung nun jedoch im internationalen Vergleich ab. Grund: Immer mehr Offshore-Anlagen werden im Ausland in Betrieb genommen. Dies ist in Deutschland jedoch nur eingeschränkt umsetzbar, weil die Bedingungen an den Küsten dafür nicht optimal sind.

Es ist schon fast ärgerlich, dass die Strände von Nord- und Ostsee nicht recht für den Bau solcher Anlagen geschaffen sind. Schließlich erbringen Anlagen, die „Offshore“, also auf See stationiert sind, die größte Leistung. Fast 6 MW Nennleistung kann man beispielsweise bei Anlagen in den Niederlanden verzeichnen. Diese Modelle sind jedoch noch Prototypen und kommen nur vereinzelt zum Einsatz. Normale Windanlagen auf See verbuchen eine Leistung von 5 MW.

Da die Windstärke mit der Höhe über dem Land steigt, wachsen die Windkraftanlagen stetig in die Höhe. In Brandenburg gibt es mittlerweile Windräder, die ganze 160 Meter Nabenhöhe verzeichnen. Dies entspricht einer Gesamthöhe von 205 Metern und ist somit ein Weltrekord.

Das Unternehmen, welches mit dem Rad in Betrieb ging, erhofft sich eine 30 Prozent höhere Leistung als bei Windenergieanlagen auf niedrigeren Türmen.